Der letzte Feind: Durchschaut

von Robin Li

Beschreibung

Spione im Palast!

Buchstäblich ein gefundenes Fressen für Sicherheitschefin Iannyss. Sie lässt die Eindringlinge von der Erde mit dem grauenhaftesten Gumbo aller Zeiten foltern, um deren Pläne in Erfahrung zu bringen.

Fürst Briesa gelingt es, seinen irdischen Freund Robert T. Wells und dessen Team noch vor dem Nachtisch zu retten. Das Team berichtet von beunruhigenden Vorgängen auf der Erde. Lebenswichtige Computer verschwinden spurlos. Iannyss steht ganz oben auf der Liste der Verdächtigen. Doch schnell wird dem Fürsten klar, wer wirklich hinter den Diebstählen steckt. Das Schicksal der gesamten Galaxis steht auf dem Spiel.
Nur ein einziger Ort verspricht Rettung: Silkon! Der Planet der Maschinenwesen.

 
 
 
 
 

Erhältlich als eBook und als Taschenbuch.

 



Fantastische Wortschatz Geschichten

von Dana Müller,
Martin Schoppenhorst,
Monika Schoppenhorst,
Robin Li

 

Beschreibung

 

Die Dinge sind nicht immer wie sie scheinen.

Das müssen auch die Protagonisten dieser Anthologie erkennen.

Zwischen Leben und Tod, zwischen Liebe und Verderben blickt jeder von ihnen auf ganz spezielle Weise hinter den Schleier der Realität.

Lesen auf eigene Gefahr!

Erhältlich als eBook und als Taschenbuch.
 

 



Der letzte Feind: Fürstliche Finessen

von Robin Li

Beschreibung

Wir schreiben das Jahr 2151.

Robert T. Wells, interstellarer Agent und Sprengstoffexperte, unternimmt den Versuch, das Flaggschiff des letzten Feindes der Menschheit zu Konfetti zu verarbeiten. Der letzte Feind, ein Fürst, dessen Reich einen großen Teil der Galaxis umfasst, hat derzeit ganz andere Probleme. Vor allem beschäftigt ihn die Frage, was seine Frau gerade treibt.

 
 
 
 
 

Erhältlich als eBook und als Taschenbuch.

 




Kurzweilgeschichten

von Robin Li, illustriert von Lhûgion

Textschnipsel
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»Zurückbleiben, bitte!«
Es fällt mir nicht sonderlich schwer, dieser Bitte Folge zu leisten. Obwohl ich mich manchmal frage, ob die Berliner Jugend sich dieses S-Bahn-Kontrollkommando nicht zu sehr zu Herzen nimmt. Eine ganze Herde davon schiebt sich gerade laut krakeelend durch den schmalen Gang Richtung Zugende. Das Handy eines Mittvierzigers, der im Gegensatz zu mir das Glück hatte, einen Sitzplatz zu ergattern, teilt ihm gerade mit, dass der am Besten aussehende Mann im Raum bitte ans Telefon gehen möge. Dank sei der Klingeltonindustrie für ihre amüsanten Einfälle. Er geht trotzdem nicht ran. Mit Recht. Der Klingelton war unglücklich gewählt. (Aus: Ordnung muss sein)

***

»Ohne mich geht hier gar nichts!«, schnauzte Kai.
Ich hätte ihm gerne widersprochen, aber leider war ich dazu absolut nicht in der Lage. Die Tatsache, dass ich auf dem Boden lag, hätte mich nicht unbedingt aufgehalten. Allerdings kniete Kai auf meinem Rücken und verdrehte mir recht schmerzhaft den Arm.
»Is kla’ Boss, is kla’«, erklärte Derk stellvertretend für mich. Lässig lehnte er an der von Graffiti und Verfall gezeichneten Backsteinmauer. Das völlig verblasste T-Shirt mit der Aufschrift »Ich bin erwachsen, Ich wasche meine Wäsche selbst«, spannte gefährlich eng über dem runden Bauchansatz und Derks beachtlichen Muskeln. (Aus: Wenn Drachen lachen)

***

Nun weiß ich es: Sie alle, die ganze Bande, allesamt sind Zombies. Sie wissen nur noch nicht genau, was man als Zombie eigentlich tun muss. Das ist die beste Chance auf eine Beförderung, die ich je hatte. Schließlich werden die über kurz oder lang alle rausfliegen. Dann bin ich der Einzige, der sich hier noch auskennt. (Aus: Zombies)

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Ich schlendere also rüber und frage ihn, was er will. Teddy verlangt eine Cola. Macht mich sofort stutzig. »Was denn, Cola? Ich hab’ extra den bescheuerten Exodus-Orangen-Weizengrasdrink aus kontrolliert biologischem Abfa… Anbau für dich importiert. Alles hübsch tiefgefroren. Also, wenn du willst …«
»Cola«, zischt der Botschafter naserümpfend. »Hast du eine Ahnung, wie ungesund das Zeug ist? Noch dazu aus einem Glas und, nun ja, hier«, kritisiert er und schaut sich vielsagend um.
Ich versuche, so gut wie fast gar nicht beleidigt auszusehen. (Aus: Botschafter)

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Beschreibung

Diese Anthologie ist keinem speziellen Genre zugeordnet, zeichnet sich aber durch einen humorvollen Unterton aus. Die Protagonisten sind mal Helden, mal Schurken und gelegentlich auch einfach nur Menschen.

In zeitgenössischen Texten wird die Frage nach der Natur Gottes erörtert, Kuchen verlegt, Kinder gerettet und über den Sinn des Lebens philosophiert.In zeitgenössischen Texten wird die Frage nach der Natur Gottes erörtert, Kuchen verlegt, Kinder gerettet und über den Sinn des Lebens philosophiert.

Romantische bis zurückhaltend erotische Elemente sind in ‘Cell’ und ‘Yulanda und der Detektiv’ vertreten.

In der Science-Fiction herrscht ein gesellschaftskritischerTon vor, der jedoch nicht Belehrung zum Ziel hat, sondern zum Nachdenken anregen soll. So stellt sich der Besitzer der Raumhafenkneipe am Ende die Frage, ob er es als gutes, oder als schlechtes Zeichen werten soll, dass die Erde aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zerstört wird.

Erhältlich als eBook und als Taschenbuch.