MIENAI – Oyabun

von Lana Gayl

Thriller, Gay Crime, Serie
 

Beschreibung

Manchmal ist die Medizin schlimmer als die Krankheit.

Captain Thomas Monroe entkommt endlich seinem Gefängnis. Gangsterboss Nakamoto beauftragt ihn persönlich, einen Mörder zu jagen, dem selbst die Yakuza nichts entgegenzusetzen hat.
Alltagsroutine für den versierten Cop aus Chicago.
Der wirkliche Horror offenbart sich ihm erst, als er begreift, wer hinter den Morden steckt und dass der Killer noch das geringste seiner Probleme ist.
Dies ist der vierte Teil der Gay Crime Serie MIENAI – die Unsichtbaren.

 
Leseprobe

Mein Gegenüber schälte sich umständlich aus der Jacke und warf sie hinter sich. Darunter trug er ein schlichtes weißes Shirt, das perfekt geeignet war, um sein Sixpack zu betonen. Er fuhr sich durch die Haare und legte die Hände in den Schoß. »Was weißt du über Japaner?«, fragte er.
Er war keiner und das Thema interessierte mich nicht. Ich stand auf, griff nach den Gläsern und der Flasche.
»Warte! Ich glaube, du verstehst das nicht ganz. Nakamoto ist der Boss, ok? Er glaubt, du würdest Spaß mit mir haben. Wenn nicht, würde er wie ein Trottel dastehen oder noch schlimmer, als Lügner. Dann hättest du ein Geschenk von ihm abgelehnt. Du kannst ihn eigentlich nur tödlicher beleidigen, wenn du ihm auf den Kopf pisst.«
Der Yakuza-Boss Nakamoto war ein gediegenes, älteres Semester. Schon alleine die Vorstellung kratzte unangenehm am Gehirn. Ich schüttelte mich, setzte mich wieder und öffnete die Flasche.

 

Hinweis

Dieser Roman ist nicht gewaltfrei. Zudem enthält er explizite homosexuelle Szenen.